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Plätteisen,
handgeschmiedet und aus Gußeisen
Das Plätteisen ist wohl die bekannteste Form von Bügeleisen, es gibt alle denkbaren Formen und Größen, aber eines haben alle gemeinsam, sie brauchen eine Wärmequelle und die war meistens der Kohlenherd, der in jedem Haushalt zu finden war und im Sommer und Winter zum Kochen unter Feuer stand. Bekannt auch als Stelleisen, Anlegeeisen, Flacheisen, Krageneisen, Ärmeleisen, Glanzeisen finden sie seit dem Mittelalter bis in die heutige Zeit ihre Anwendung. |
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Satzeisen
oder Wechselgriff-Eisen
Die Amerikanerin Mrs. Pott
hatte im Jahre 1871die großartige Idee, mehrere Eisen mit nur einem
ausklinkbaren Griff zu nutzen. Die Vorteile wurden schnell erkannt und
sie wurden in Amerika und Europa in großen Mengen produziert.
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Kohleneisen
Das Kohleneisen ist eine Weiterentwicklung
des bekannten chinesischen Pfanneneisen. Es hat einen geschlossenen Hohlkörper
mit aufklappbarem Deckel, zur Aufnahme glühender Kohlen. Für
die erforderliche Luftzufuhr sorgten seitlich angebrachte Öffnungen,
die bei heftigen hin und her schwenken die Kohlenglut neu entfachte.
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Kamineisen
Das Kamineisen ist wie die
Form zeigt, ein Kohleneisen mit verbessertem Rauchabzug, das den beißenden
Qualm von der Büglerin abwenden soll.
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Bolzeneisen,
Kasteneisen
Ein Bolzen- oder Kasteneisen hat einen hohlen Innenraum, in den zum Bügeln ein zuvor im Feuer erhitzter Bolzen geschoben wird. Der Bolzen wird auf der Rückseite eingeführt und mit einer Klappe oder einem Fallschieber gesichert. Von den Bolzen brauchte man mindestens zwei Stück, die abwechselnd im Feuer erhitzt werden mussten. Unter den Kasteneisen aus dem 17.-19. Jh. sind viele kleine Kunstwerke bekannt, reich verziert mit Schnörkel und Ziselierungen. Einfache Eisen aus Messingguß waren im 19. Jh. sehr gebräuchlich. |
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Spezialgeräte
zum Plissieren
Ähnliche Funktionen wie bei den Tolleisen wiesen die Plissierscheren, bzw. Plissiermaschinen auf, die in franz., engl. oder amerik. Mode ihren Gebrauch fanden. |
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Elektroeisen
In Deutschland begann die Geschichte des elektrischen
Bügeleisen am 24.08.1890, wie es in der Patentschrift 60805 des kaiserlichen
Patentamtes zu Berlin nachzulesen ist, Carl Zipernowsky aus Budapest bekam
das Patent zugesprochen. Bereits 1897 erscheint ein elektr. Bügeleisen
in den Verkaufslisten von AEG. Durch die zunehmende Stromversorgung in
Stadt und Land, war der Siegeszug des Elektroeisen
nicht mehr zu bremsen.
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| Bild 1
- Papilloteneisen - kleines Ei-Eisen - Kragenbügler - Blumeneisen - grosses Ei-Eisen - Plissierzange |
Bild 2
- Fussbügeleisen aus Ägypten 18 kg schwer
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Bild 3 + 4
- Ärmelbügeleisen sogenannte Kabyleisen aus Frankreich und Deutschland |
Bild 5
- Hutbügeleisen - Hutspanner
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| Bild 6
- Glanz-Bügeleisen |
Bild 7
-.Elektro-Dampfeisen - Elektro-Seideneisen |
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