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Rückepferde
nutzte man früher zum Holztransport im Wald.
Gefällte und entastete Baumstämme wurden zum
nächsten befahrbaren Weg gezogen. Nach Lagerung
bzw. im nächsten Arbeitschritt konnten die
Baumstämme auf einen entsprechenden
Pferdetransportwagen verladen und weiter
transportiert werden.
Rückepferde wurden Mitte des letzten Jh. fast
vollständig durch Maschinen wie den Forwarder
abgelöst. Im Zuge einer naturnahen
Forstwirtschaft kommen Rückepferde heute wieder
vereinzelt zum Einsatz, da sie im Gegensatz zu
Maschinen keine Bodenschäden verursachen und
keine Rückegassen benötigen, sondern die Stämme
auch durch stehendes Holz ziehen können. Als
Rückepferde kommen überwiegend schwere
Kaltblutrassen zum Einsatz. |